Interaktive Schulungen erstellen lassen – digitale Lerninhalte, die Teilnehmer aktiv einbeziehen
Sie möchten Fachwissen nicht nur digital bereitstellen, sondern Ihre Teilnehmer aktiv mit den Inhalten arbeiten lassen?
Wir entwickeln interaktive Schulungen für Mitarbeiter, Kunden, Händler und Geschäftspartner. Aus Ihren Präsentationen, Dokumenten, bestehenden Trainings oder dem Wissen Ihrer Fachverantwortlichen entstehen digitale Lernmodule mit Praxisfällen, Entscheidungen, Übungen, Rückmeldungen und Tests.
Interaktivität wird dabei nicht als dekorativer Effekt eingesetzt. Jede Aufgabe soll einen konkreten Beitrag dazu leisten, Inhalte zu verstehen, anzuwenden oder sicher zu überprüfen.
Interaktive Schulungen statt passiver Informationsvermittlung
Viele digitale Schulungen bestehen überwiegend aus Texten, Folien, Videos und einer abschließenden Wissensabfrage. Teilnehmer klicken sich durch die Inhalte, ohne sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Das kann für einfache Informationen ausreichen. Sobald Mitarbeiter jedoch Abläufe verstehen, Entscheidungen treffen, Fehler vermeiden oder Wissen im Arbeitsalltag anwenden sollen, ist eine aktivere Auseinandersetzung erforderlich.
Interaktive Lernmodule beziehen Teilnehmer gezielt ein. Sie ordnen Informationen zu, bearbeiten realistische Situationen, treffen Entscheidungen und erhalten eine unmittelbare fachliche Rückmeldung.
Interaktivität muss einen Lernzweck erfüllen
Eine Schulung wird nicht automatisch besser, wenn auf jeder Seite etwas angeklickt werden muss. Unnötige Klicks verlängern die Bearbeitungszeit, ohne das Verständnis zu verbessern.
Wir setzen Interaktionen dort ein, wo sie Teilnehmer beim Denken, Einordnen, Anwenden oder Überprüfen unterstützen.
Was ist eine interaktive Schulung?
Eine interaktive Schulung fordert Teilnehmer dazu auf, aktiv auf Lerninhalte zu reagieren. Sie betrachten Informationen nicht ausschließlich passiv, sondern bearbeiten Aufgaben und erhalten darauf eine Rückmeldung.
Die Interaktion kann sehr einfach oder umfangreich sein. Entscheidend ist nicht die technische Komplexität, sondern die Verbindung zum jeweiligen Lernziel.
Informationen auswählen
Teilnehmer öffnen gezielt Inhalte, vergleichen Optionen oder entscheiden, welche Informationen für eine Situation relevant sind.
Begriffe zuordnen
Rollen, Aufgaben, Prozessschritte oder Fachbegriffe werden aktiv miteinander verbunden.
Entscheidungen treffen
Teilnehmer wählen in realistischen Situationen eine Vorgehensweise und erfahren, welche Folgen ihre Entscheidung hat.
Abläufe sortieren
Prozessschritte werden in die richtige Reihenfolge gebracht und dadurch aktiv wiederholt.
Fehler erkennen
Teilnehmer bewerten Beispiele und identifizieren falsche, riskante oder unvollständige Vorgehensweisen.
Wissen überprüfen
Verständnisfragen und Tests zeigen, ob zentrale Inhalte sicher eingeordnet werden können.
Wann sind interaktive Lernmodule besonders sinnvoll?
Interaktive Elemente sind vor allem dann geeignet, wenn Teilnehmer nicht nur Informationen kennen, sondern diese auf konkrete Aufgaben übertragen sollen.
Besonders geeignet
- Teilnehmer müssen Entscheidungen treffen.
- Prozesse sollen sicher angewendet werden.
- Typische Fehler müssen vermieden werden.
- Regeln sollen auf konkrete Situationen übertragen werden.
- Unterschiedliche Rollen und Zuständigkeiten müssen verstanden werden.
- Produkte oder Software sollen praktisch eingesetzt werden.
- Der Lernerfolg soll nachvollziehbar überprüft werden.
Weniger sinnvoll
- Die Information ist sehr kurz und selbsterklärend.
- Es geht nur um eine einmalige Mitteilung.
- Die Interaktion wiederholt lediglich bereits sichtbaren Text.
- Teilnehmer müssen ohne fachlichen Mehrwert häufig klicken.
- Die Aufgabe ist technisch aufwendig, aber didaktisch nicht notwendig.
- Die Bearbeitungszeit wird künstlich verlängert.
Wir prüfen deshalb für jede Schulung, an welchen Stellen aktive Aufgaben einen echten Mehrwert bieten und wo eine klare Erklärung die bessere Lösung ist.
Für welche Themen können interaktive Schulungen erstellt werden?
Interaktive Lernmodule lassen sich für viele betriebliche Themen einsetzen. Umfang und Art der Interaktion richten sich nach Inhalt, Zielgruppe und Lernziel.
Auch komplexe Richtlinien oder Fachthemen können interaktiv vermittelt werden. Statt lange Regeltexte zu lesen, bearbeiten Teilnehmer beispielsweise konkrete Situationen und erkennen, welche Vorgabe jeweils anzuwenden ist.
Bei technischen Produkten oder Software können Abläufe schrittweise gezeigt und durch Aufgaben ergänzt werden. Im Vertrieb oder Kundenservice lassen sich Gesprächssituationen und Entscheidungen simulieren.
Interaktive Schulungen aus vorhandenen Unterlagen entwickeln
Für den Projektstart müssen noch keine fertigen Übungen oder Interaktionen vorhanden sein. Meist liegen zunächst fachliche Materialien vor, aus denen geeignete Aufgaben entwickelt werden.
PowerPoint-Präsentationen
Aus Stichpunkten, Grafiken und Trainererklärungen entstehen strukturierte Lerninhalte und anwendungsbezogene Übungen.
PDF-Handbücher
Regeln, Prozesse und Fachinformationen werden ausgewählt und in konkrete Entscheidungssituationen überführt.
Word-Dokumente
Arbeitsanweisungen und Fachtexte bilden die Grundlage für Prozessaufgaben, Fallbeispiele und Wissensfragen.
Präsenzschulungen
Bestehende Übungen, Diskussionen und typische Teilnehmerfragen können für das digitale Lernen neu entwickelt werden.
Videos und Webinare
Vorhandene Medien können durch Beobachtungsaufgaben, Fragen und konkrete Arbeitsaufträge ergänzt werden.
Fachwissen aus Interviews
Erfahrene Mitarbeiter liefern typische Fälle, Fehler und Entscheidungssituationen aus der betrieblichen Praxis.
Weitere Informationen zur Aufbereitung vorhandener Materialien finden Sie unter Schulungsunterlagen digitalisieren.
Welche Interaktionen können eingesetzt werden?
Die Auswahl der Interaktionsform erfolgt nicht nach optischer Wirkung, sondern nach dem gewünschten Lernprozess.
Aufklappbare Inhalte
Teilnehmer öffnen gezielt zusätzliche Informationen, Beispiele oder Erläuterungen. Dadurch bleibt eine Seite übersichtlich, während Vertiefungen weiterhin verfügbar sind.
Zuordnungsaufgaben
Begriffe, Rollen, Prozessschritte oder Verantwortlichkeiten werden einander zugeordnet. Diese Form eignet sich zur aktiven Wiederholung klarer Zusammenhänge.
Sortieraufgaben
Teilnehmer bringen Schritte oder Prioritäten in die richtige Reihenfolge. Besonders geeignet für Prozesse, Prüfabläufe und standardisierte Vorgehensweisen.
Entscheidungsszenarien
Eine realistische Situation wird beschrieben. Teilnehmer wählen eine Handlung und erhalten eine fachlich begründete Rückmeldung.
Fehlersuche
Teilnehmer analysieren ein Beispiel und erkennen fehlerhafte, riskante oder unvollständige Elemente.
Wissensfragen
Kurze Fragen helfen, zentrale Inhalte direkt nach einem Lernabschnitt zu überprüfen.
Software-Simulationen
Teilnehmer üben Bedienabläufe in einer simulierten Umgebung, bevor sie im realen System arbeiten.
Abschlusstests
Ein Test überprüft definierte Lernziele und kann mit Punktwerten, Bestehensgrenze und dokumentiertem Abschluss verbunden werden.
Interaktivität und Didaktik müssen zusammenpassen
Eine Interaktion ist nur dann sinnvoll, wenn klar ist, welche gedankliche Leistung Teilnehmer dabei erbringen sollen.
Eine reine Klickfläche vermittelt noch kein Wissen. Auch eine Zuordnungsaufgabe hilft nur dann, wenn die Zuordnung fachlich relevant ist und die Teilnehmer eine verständliche Rückmeldung erhalten.
Oberflächliche Interaktion
- Informationen müssen lediglich angeklickt werden.
- Die Aufgabe wiederholt sichtbaren Text.
- Richtig oder falsch wird nicht erklärt.
- Die Interaktion ist unabhängig vom Lernziel.
- Teilnehmer können ohne Nachdenken fortfahren.
- Technik steht stärker im Vordergrund als der Inhalt.
Didaktisch sinnvolle Interaktion
- Teilnehmer müssen Inhalte einordnen.
- Die Aufgabe bildet eine relevante Situation ab.
- Antworten werden fachlich begründet.
- Fehler führen zu hilfreichen Rückmeldungen.
- Die Interaktion unterstützt ein konkretes Lernziel.
- Das Ergebnis lässt sich auf den Arbeitsalltag übertragen.
Unsere Leistungen bei der Erstellung interaktiver Schulungen
Wir übernehmen auf Wunsch den vollständigen Prozess von der Analyse Ihrer Fachinhalte bis zur fertigen digitalen Schulung.
Beratung und Zielklärung
Wir klären Zielgruppe, Schulungsziel, Einsatzbereich, vorhandene Materialien und technische Voraussetzungen.
Inhaltsanalyse
Wir prüfen, welche Inhalte erklärt, geübt, angewendet oder überprüft werden sollten.
Didaktische Konzeption
Wir entwickeln Lernziele, Modulstruktur, Lernweg und geeignete Interaktionsformen.
Redaktionelle Aufbereitung
Fachtexte werden gekürzt, verständlich formuliert und auf die konkrete Zielgruppe abgestimmt.
Entwicklung von Praxisfällen
Aus typischen Arbeitssituationen entstehen realistische Aufgaben und Entscheidungsszenarien.
Storyboard
Vor der Produktion werden Texte, Medien, Aufgaben, Antwortmöglichkeiten und Rückmeldungen detailliert geplant.
Gestaltung
Das visuelle Erscheinungsbild wird an Ihr Unternehmen, Ihre Zielgruppe und die technische Umgebung angepasst.
Technische Produktion
Wir setzen die Lernmodule einschließlich Navigation, Interaktionen, Übungen und Tests um.
Fragen und Testlogik
Wir entwickeln geeignete Fragen, Punktwerte, Bestehensgrenzen und Wiederholungsregeln.
SCORM-Ausgabe
Das fertige Lernmodul kann als SCORM-Paket für eine kompatible Lernplattform bereitgestellt werden.
Qualitätssicherung
Inhalte, Rückmeldungen, Navigation, Auswertung und technische Funktionen werden geprüft.
Pflege und Aktualisierung
Bei fachlichen Änderungen können bestehende Interaktionen und Lernmodule überarbeitet werden.
Sie möchten aus Fachinhalten eine aktive Lernerfahrung entwickeln?
Zeigen Sie uns Ihre vorhandenen Schulungsunterlagen oder schildern Sie die typischen Situationen, die Ihre Teilnehmer sicher beherrschen sollen.
Wir prüfen, welche interaktiven Lernformen für Ihr Thema sinnvoll sind.
So entsteht Ihre interaktive Schulung
Ein klarer Projektablauf stellt sicher, dass Interaktionen nicht nachträglich ergänzt, sondern von Beginn an aus den Lernzielen entwickelt werden.
1. Schulungsziel klären
Wir besprechen, was Teilnehmer nach der Schulung wissen, entscheiden oder praktisch anwenden sollen.
2. Zielgruppe analysieren
Vorwissen, Aufgaben, typische Fehler und betriebliche Rahmenbedingungen werden berücksichtigt.
3. Materialien sichten
Präsentationen, Dokumente, Videos, bestehende Übungen und weitere Fachquellen werden ausgewertet.
4. Anwendungssituationen erfassen
Gemeinsam identifizieren wir typische Fälle, Entscheidungen, Risiken und Fehler aus dem Arbeitsalltag.
5. Lernstruktur entwickeln
Die Inhalte werden in Module, Kapitel und sinnvolle Lernschritte gegliedert.
6. Interaktionen konzipieren
Für jedes Lernziel wird geprüft, ob eine Erklärung, eine Übung, ein Fallbeispiel oder eine Wissensfrage geeignet ist.
7. Storyboard abstimmen
Sie erhalten eine prüfbare Grundlage mit Texten, Situationen, Antwortmöglichkeiten und Rückmeldungen.
8. Lernmodul produzieren
Nach der Freigabe setzen wir Gestaltung, Navigation, Medien und Interaktionen technisch um.
9. Fachlich und technisch testen
Alle Aufgaben, Antwortwege, Rückmeldungen, Tests und Statuswerte werden kontrolliert.
10. Veröffentlichen und auswerten
Die Schulung wird in Ihrer Lernplattform bereitgestellt oder als SCORM-Paket übergeben.
Praxisfälle statt abstrakter Regeln
Regeln und Richtlinien sind häufig abstrakt formuliert. Teilnehmer kennen nach dem Lesen möglicherweise den Wortlaut, sind aber unsicher, wie sie in einer konkreten Situation handeln sollen.
Praxisfälle verbinden Fachwissen mit realistischen Entscheidungen. Dadurch wird sichtbar, welche Information tatsächlich angewendet werden muss.
Ausgangssituation
Der Fall beschreibt eine typische betriebliche Situation, die für die Zielgruppe nachvollziehbar ist.
Konkrete Aufgabe
Teilnehmer müssen eine Entscheidung treffen, einen Fehler erkennen oder das richtige Vorgehen auswählen.
Plausible Optionen
Antwortmöglichkeiten bilden echte Unsicherheiten und typische Fehlentscheidungen ab.
Fachliche Rückmeldung
Teilnehmer erfahren nicht nur, ob ihre Antwort richtig war, sondern warum.
Bezug zur Regel
Die Rückmeldung zeigt, welche Vorgabe, welcher Prozess oder welches Fachwissen relevant ist.
Transfer in den Alltag
Der Fall endet mit einer klaren Empfehlung für vergleichbare Situationen.
Interaktive Prozessschulungen
Prozesse werden in Dokumenten häufig als lange Beschreibungen, Tabellen oder Ablaufdiagramme dargestellt. Für Teilnehmer ist dabei nicht immer klar, welche Schritte sie selbst ausführen und an welchen Stellen Entscheidungen erforderlich sind.
In einer interaktiven Prozessschulung können Abläufe schrittweise vermittelt und aktiv eingeübt werden.
Prozessüberblick geben
Teilnehmer erkennen zunächst Ziel, Beteiligte und grundlegende Struktur des Ablaufs.
Einzelne Schritte erklären
Komplexe Abläufe werden in nachvollziehbare Einheiten aufgeteilt.
Zuständigkeiten zuordnen
Teilnehmer unterscheiden, welche Rolle für welche Aufgabe verantwortlich ist.
Entscheidungspunkte üben
Wenn-dann-Situationen werden anhand konkreter Fälle bearbeitet.
Typische Fehler erkennen
Häufige Abweichungen und deren Folgen werden anschaulich dargestellt.
Interaktive Software-Schulungen
Bei Software-Schulungen reicht es häufig nicht aus, Funktionen nur zu beschreiben. Teilnehmer müssen wissen, welche Schritte sie in welcher Reihenfolge durchführen und welche Eingaben in einer bestimmten Situation erforderlich sind.
Geführte Bildschirmtour
Die wichtigsten Bereiche einer Anwendung werden schrittweise vorgestellt und erklärt.
Bildschirmvideo
Ein konkreter Arbeitsablauf wird vollständig gezeigt und kommentiert.
Klicksimulation
Teilnehmer führen definierte Bedienhandlungen in einer simulierten Oberfläche aus.
Entscheidungsaufgabe
Teilnehmer wählen abhängig von einer Ausgangssituation die richtige Funktion oder Vorgehensweise.
Fehlersuche
Typische Eingabe- oder Bedienfehler werden identifiziert und korrigiert.
Transferaufgabe
Teilnehmer wenden einen gezeigten Ablauf auf einen leicht veränderten Fall an.
Interaktive Pflicht- und Compliance-Schulungen
Pflichtschulungen enthalten häufig verbindliche Regeln und umfangreiche Richtlinien. Werden diese ausschließlich als Text dargestellt, bleibt der Bezug zur konkreten Arbeitssituation oft unklar.
Interaktive Fälle helfen Teilnehmern, Regeln auf typische Situationen zu übertragen.
Umgang mit personenbezogenen Daten üben
Teilnehmer entscheiden, wie Informationen gespeichert, weitergegeben oder geschützt werden sollten.
Interessenkonflikte und Einladungen bewerten
Realistische Situationen zeigen, wann Rücksprache, Dokumentation oder Ablehnung erforderlich ist.
Verdächtige Situationen erkennen
Teilnehmer bewerten E-Mails, Zugriffsanfragen oder Verhaltensweisen und wählen das richtige Vorgehen.
Gefahren und Schutzmaßnahmen zuordnen
Risiken werden mit geeigneten Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln verbunden.
Interaktive Produktschulungen
Produktschulungen sollen häufig mehr leisten als die Vermittlung technischer Merkmale. Mitarbeiter, Händler oder Kunden müssen erkennen, welches Produkt für welchen Einsatz geeignet ist und wie es korrekt genutzt wird.
Produkte vergleichen
Teilnehmer ordnen Funktionen, Vorteile und Einsatzbereiche verschiedenen Varianten zu.
Anwendungsfälle bewerten
Aus einer konkreten Kundensituation wird das passende Produkt oder Vorgehen ausgewählt.
Fehlerbilder erkennen
Typische Anwendungsfehler werden gezeigt und fachlich eingeordnet.
Verkaufsargumente auswählen
Vertriebsmitarbeiter lernen, welche Vorteile für unterschiedliche Kundengruppen relevant sind.
Montage- oder Bedienabläufe sortieren
Wichtige Schritte werden in die richtige Reihenfolge gebracht.
Wissen zertifizieren
Ein Abschlusstest kann Produktwissen und sichere Anwendung überprüfen.
Wissensfragen mit hilfreichen Rückmeldungen
Eine Wissensfrage sollte mehr leisten als eine Bewertung mit „richtig“ oder „falsch“. Die Rückmeldung ist ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses.
Einfache Ergebnisanzeige
- zeigt nur richtig oder falsch
- erklärt die fachliche Begründung nicht
- hilft bei Fehlvorstellungen kaum weiter
- fördert teilweise reines Raten
- liefert wenig Orientierung für den nächsten Versuch
Lernorientierte Rückmeldung
- erklärt, warum eine Antwort richtig ist
- ordnet typische Fehler fachlich ein
- stellt den Bezug zur Ausgangssituation her
- verweist auf relevante Regeln oder Prozesse
- unterstützt die Anwendung in ähnlichen Fällen
Tests und dokumentierbare Lernergebnisse
Interaktive Schulungen können mit einem Abschlusstest verbunden werden. Dabei sollten Fragen nicht nur leicht veränderte Formulierungen aus dem Lerntext abfragen.
Ein guter Test prüft die wesentlichen Lernziele und kann neben Faktenwissen auch Verständnis und Anwendung berücksichtigen.
- Welche Lernziele müssen verbindlich geprüft werden?
- Wie viele Fragen sind für eine zuverlässige Bewertung erforderlich?
- Welche Fragetypen passen zu den Inhalten?
- Sollen Fragen zufällig ausgewählt werden?
- Welche Bestehensgrenze ist angemessen?
- Darf der Test wiederholt werden?
- Werden Lösungen nach einem Versuch angezeigt?
- Welche Ergebnisse sollen an die Lernplattform übertragen werden?
Wir entwickeln Testlogik und Auswertung passend zu Ihrem Schulungsziel und den technischen Möglichkeiten Ihrer Plattform.
SCORM und Integration in Ihr LMS
Interaktive Lernmodule können als SCORM-Paket für eine kompatible Lernplattform bereitgestellt werden. Dadurch lassen sich Kurse zentral zuweisen und definierte Lerndaten dokumentieren.
Bearbeitungsstatus
Das LMS kann erkennen, ob ein Teilnehmer das Lernmodul begonnen oder abgeschlossen hat.
Punktzahl
Ergebnisse eines Abschlusstests können an die Plattform übertragen werden.
Bestehensstatus
Nach Erfüllung definierter Kriterien kann der Kurs als bestanden gemeldet werden.
Wiedereinstieg
Teilnehmer können eine unterbrochene Bearbeitung abhängig von LMS und Konfiguration fortsetzen.
Zertifikate
Nach erfolgreichem Abschluss kann die Lernplattform einen individuellen Nachweis bereitstellen.
Wiederholungen
Regelmäßig erforderliche Schulungen können nach festgelegten Zeiträumen erneut zugewiesen werden.
Weitere Informationen finden Sie unter SCORM erstellen lassen.
Interaktive Schulung und Lernplattform aus einer Hand
Wenn noch kein geeignetes Lernmanagementsystem vorhanden ist, können wir neben den Inhalten auch eine passende Lernplattform bereitstellen.
Damit werden Schulung, Teilnehmerverwaltung, Kurszuweisung und Auswertung zu einer zusammenhängenden Lösung.
Teilnehmer verwalten
Benutzer können nach Standort, Abteilung, Funktion oder anderen Kriterien organisiert werden.
Kurse zuweisen
Interaktive Schulungen lassen sich gezielt einzelnen Personen oder Gruppen bereitstellen.
Fristen steuern
Verpflichtende Schulungen können mit Bearbeitungszeiträumen und Erinnerungen verbunden werden.
Fortschritt auswerten
Administratoren erkennen, welche Kurse begonnen, abgeschlossen oder noch nicht bearbeitet wurden.
Testergebnisse dokumentieren
Punktzahlen und Bestehensstatus können zentral ausgewertet werden.
Zertifikate bereitstellen
Nach erfolgreicher Teilnahme können individuelle Nachweise erzeugt werden.
Weitere Informationen finden Sie unter Lernplattform für Unternehmen, Schulungsplattform und Funktionen der Plattform.
Interaktive Schulungen für unterschiedliche Endgeräte
Interaktionen müssen auf den Geräten funktionieren, die Ihre Teilnehmer tatsächlich verwenden. Eine Aufgabe, die mit der Maus gut bedienbar ist, kann auf einem Smartphone deutlich schwieriger sein.
Desktop und Notebook
Geeignet für umfangreiche Inhalte, komplexere Darstellungen und detaillierte Software-Simulationen.
Tablet
Touch-Bedienung und Bildschirmgröße müssen bei Schaltflächen, Aufgaben und Navigation berücksichtigt werden.
Smartphone
Inhalte und Interaktionen sollten kompakt, lesbar und ohne präzise kleine Klickflächen nutzbar sein.
Gemeinsam genutzte Geräte
Bei Schulungen am Arbeitsplatz müssen Anmeldung, Bearbeitungszeit und Datenschutz berücksichtigt werden.
Die vorgesehenen Endgeräte sollten vor der Konzeption bekannt sein. Dadurch können Interaktionsformen ausgewählt werden, die in der tatsächlichen Nutzung zuverlässig funktionieren.
Mehrsprachige interaktive Schulungen
Interaktive Lernmodule können in mehreren Sprachversionen umgesetzt werden. Dabei müssen nicht nur Lerntexte, sondern auch Aufgaben, Antwortmöglichkeiten und Rückmeldungen übersetzt werden.
Ausgangsversion abstimmen
Die fachliche und didaktische Struktur sollte vor der Übersetzung vollständig freigegeben sein.
Fachbegriffe definieren
Unternehmensspezifische Begriffe, Produktnamen und Abkürzungen werden verbindlich festgelegt.
Antwortlogik prüfen
Antwortmöglichkeiten müssen auch in der Übersetzung eindeutig und fachlich plausibel bleiben.
Grafiken anpassen
Texte in Screenshots, Diagrammen und Prozessdarstellungen werden für jede Sprache berücksichtigt.
Layout flexibel planen
Übersetzte Texte können deutlich länger oder kürzer als die Ausgangsversion sein.
Jede Sprachversion testen
Navigation, Interaktionen, Antworten und Auswertungen werden für jede Fassung kontrolliert.
Interaktive Schulung intern erstellen oder professionell entwickeln lassen?
Einfache Wissensfragen und Aufklappinhalte können Unternehmen teilweise intern umsetzen. Anspruchsvollere Praxisfälle benötigen jedoch fachliche, didaktische und technische Planung.
Interne Erstellung
- direkter Zugriff auf Fachverantwortliche
- schnelle Änderungen bei kleinen Inhalten
- geeignet für einfache Standardaufgaben
- bindet interne Zeit und Ressourcen
- erfordert Erfahrung bei Fragen und Rückmeldungen
- technische Grenzen hängen vom Autorensystem ab
Professionelle Entwicklung
- Interaktionen werden aus Lernzielen abgeleitet.
- Praxisfälle werden strukturiert entwickelt.
- Antwortmöglichkeiten sind fachlich plausibel.
- Rückmeldungen unterstützen den Lernprozess.
- Gestaltung und Technik bleiben konsistent.
- SCORM-Ausgabe und LMS-Test können übernommen werden.
Was wir für ein Angebot benötigen
Für eine erste Einschätzung benötigen wir noch kein fertiges Interaktionskonzept. Vorhandene Unterlagen und grundlegende Informationen zum geplanten Einsatz reichen meist aus.
- Thema der geplanten Schulung
- Beschreibung der Zielgruppe
- gewünschte Lernziele
- vorhandene Präsentationen, Dokumente oder Videos
- typische Aufgaben und Entscheidungssituationen
- häufige Fehler oder Missverständnisse
- gewünschte Bearbeitungsdauer
- Informationen zur vorhandenen Lernplattform
- gewünschte Tests und Nachweise
- Anforderungen an Sprachen und Endgeräte
Offene Punkte klären wir gemeinsam. Gerade die Entwicklung geeigneter Interaktionen ist Teil unserer konzeptionellen Leistung.
Wovon hängen Aufwand und Kosten ab?
Die Kosten einer interaktiven Schulung richten sich nach dem tatsächlichen Konzeptions- und Produktionsumfang. Nicht die Anzahl der Klicks, sondern die Komplexität der Inhalte und Aufgaben ist entscheidend.
Qualität der Ausgangsmaterialien
Vollständige und aktuelle Fachunterlagen reduzieren den Abstimmungsaufwand.
Komplexität des Themas
Viele Abhängigkeiten, Rollen und Entscheidungsmöglichkeiten benötigen eine umfangreichere Konzeption.
Anzahl der Interaktionen
Jede Aufgabe benötigt Inhalt, Antwortlogik, Rückmeldungen, Gestaltung und technische Prüfung.
Individuelle Praxisfälle
Realistische Szenarien verursachen mehr Aufwand als einfache Wissensfragen.
Grafiken und Medien
Individuelle Illustrationen, Videos und Bildschirmaufnahmen erweitern den Produktionsumfang.
Testlogik
Fragenpools, Zufallsauswahl, Bestehensregeln und Wiederholungsversuche müssen geplant und getestet werden.
Technische Anforderungen
Endgeräte, LMS-Vorgaben und SCORM-Auswertung beeinflussen die Umsetzung.
Sprachversionen
Aufgaben, Antworten, Rückmeldungen und Medien müssen für jede zusätzliche Sprache angepasst werden.
Mit einem interaktiven Pilotmodul beginnen
Wenn Sie erstmals interaktive Schulungen einsetzen, ist ein klar abgegrenztes Pilotprojekt häufig der sinnvollste Einstieg.
Damit können Sie Konzept, Aufgabenformen, technische Bereitstellung und Akzeptanz bei den Teilnehmern unter realistischen Bedingungen prüfen.
Ein geeignetes Pilotprojekt
Wählen Sie ein Thema mit klarer Zielgruppe, konkreten Anwendungssituationen und wiederkehrendem Schulungsbedarf. Geeignet sind beispielsweise Prozessschulungen, Produktthemen, Onboarding-Inhalte oder verbindliche Regeln mit typischen Entscheidungssituationen.
Interaktive Schulung professionell erstellen lassen
Sie möchten aus vorhandenen Fachinhalten ein aktives, praxisnahes und technisch nutzbares Lernangebot entwickeln?
Senden Sie uns Ihre Unterlagen oder schildern Sie die typischen Situationen, Entscheidungen und Fehler, die in der Schulung behandelt werden sollen.
Häufige Fragen zu interaktiven Schulungen
Was ist eine interaktive Schulung?
Eine interaktive Schulung fordert Teilnehmer dazu auf, aktiv auf Inhalte zu reagieren. Sie bearbeiten beispielsweise Aufgaben, treffen Entscheidungen, ordnen Informationen zu oder beantworten Fragen.
Ist jede Interaktion didaktisch sinnvoll?
Nein. Interaktionen sollten nur eingesetzt werden, wenn sie ein konkretes Lernziel unterstützen. Reine Klickflächen ohne fachliche Aufgabe bieten kaum Mehrwert.
Welche Interaktionsformen sind möglich?
Möglich sind unter anderem Aufklappinhalte, Zuordnungen, Sortieraufgaben, Entscheidungsszenarien, Fehlersuchen, Wissensfragen, Software-Simulationen und Abschlusstests.
Können Sie aus unseren Unterlagen interaktive Aufgaben entwickeln?
Ja. PowerPoint-Präsentationen, PDF-Dokumente, Word-Dateien, Videos und bestehende Schulungen können als fachliche Grundlage dienen.
Müssen wir die Praxisfälle selbst formulieren?
Nein. Wir entwickeln geeignete Fälle gemeinsam mit Ihren Fachverantwortlichen. Hilfreich sind typische Situationen, häufige Fehler und wiederkehrende Rückfragen aus dem Arbeitsalltag.
Können bestehende Präsenzübungen übernommen werden?
Ja. Übungen aus Präsenzschulungen können analysiert und für das selbstständige digitale Lernen angepasst werden.
Können interaktive Schulungen auf Smartphones genutzt werden?
Ja, sofern die Interaktionen für kleinere Bildschirme und Touch-Bedienung geeignet konzipiert werden.
Können Videos interaktiv ergänzt werden?
Ja. Videos können mit Beobachtungsaufträgen, Zwischenfragen oder nachgelagerten Praxisaufgaben verbunden werden.
Sind Software-Simulationen möglich?
Ja. Abhängig von Anwendung und Lernziel können geführte Bildschirmabläufe, Klicksimulationen oder videobasierte Übungen entwickelt werden.
Können falsche Antworten individuell erklärt werden?
Ja. Für verschiedene Antwortmöglichkeiten können spezifische Rückmeldungen formuliert werden, die typische Fehlvorstellungen fachlich einordnen.
Können Punkte vergeben werden?
Ja. Fragen und Aufgaben können mit Punktwerten verbunden werden. Ob jede Übung bewertet werden sollte, hängt vom Lernziel ab.
Kann ein Abschlusstest integriert werden?
Ja. Der Test kann mit Bestehensgrenze, Wiederholungsversuchen, Zufallsauswahl und dokumentiertem Ergebnis verbunden werden.
Kann der Lernfortschritt dokumentiert werden?
Ja. Über eine geeignete Lernplattform können Bearbeitungsstatus, Abschluss und Testergebnisse erfasst werden.
Können interaktive Lernmodule als SCORM bereitgestellt werden?
Ja. Das fertige Lernmodul kann als SCORM-Paket für eine kompatible Lernplattform ausgegeben werden. Weitere Informationen finden Sie unter SCORM erstellen lassen.
Funktioniert das Lernmodul in unserem bestehenden LMS?
Das hängt von den unterstützten Formaten und technischen Anforderungen Ihrer Plattform ab. Diese sollten vor Projektbeginn geprüft werden.
Können Sie auch eine Lernplattform bereitstellen?
Ja. Wenn noch kein geeignetes System vorhanden ist, können wir neben der Schulung auch eine passende Lernplattform bereitstellen.
Sind mehrsprachige interaktive Schulungen möglich?
Ja. Dabei müssen neben den Lerntexten auch Aufgaben, Antwortmöglichkeiten, Rückmeldungen und Medien übersetzt und geprüft werden.
Wie lange dauert die Erstellung?
Die Dauer hängt von Umfang, Komplexität, Ausgangsmaterialien, Anzahl der Interaktionen, Medienproduktion, Tests und technischem Prüfaufwand ab.
Was kostet eine interaktive Schulung?
Die Kosten richten sich nach dem tatsächlichen Konzeptions- und Produktionsaufwand. Individuelle Praxisfälle und Simulationen sind aufwendiger als einfache Standardfragen.
Können bestehende interaktive Schulungen überarbeitet werden?
Ja. Inhalte, Aufgaben, Rückmeldungen, Gestaltung und technische Ausgabe können abhängig von den vorhandenen Projektdateien aktualisiert werden.
Können wir später selbst weitere Aufgaben ergänzen?
Das hängt vom Projektmodell und dem eingesetzten System ab. Wir können gemeinsam festlegen, welche Inhalte künftig intern gepflegt werden und wobei wir Sie unterstützen.
Weitere Leistungen für Ihre digitale Schulung
E-Learning erstellen lassen
Professionelle Lernmodule aus vorhandenen Unterlagen, Fachwissen und bestehenden Trainings entwickeln lassen.
Schulungen digitalisieren
Präsenzschulungen, Seminare und Unterweisungen in digitale oder kombinierte Lernangebote überführen.
Online-Schulungen erstellen
Digitale Schulungen für Mitarbeiter, Kunden, Händler oder Geschäftspartner vollständig konzipieren und umsetzen.
Schulungsunterlagen digitalisieren
PowerPoint, PDF, Word, Videos und weitere Materialien zu einem einheitlichen Lernangebot verbinden.
Digitale Schulungen, die mehr verlangen als Weiterklicken
Wir entwickeln Lernmodule, in denen Teilnehmer Informationen einordnen, Entscheidungen treffen und Wissen auf realistische Situationen übertragen.
So wird aus digitalen Inhalten eine aktive und nachvollziehbare Lernerfahrung.